Grundlagen des Tradings für Anfänger: Wie man Kursbewegungen versteht
Jeder erfolgreiche Einstieg in die Finanzmärkte beginnt mit dem Verständnis der grundlegenden Mechanismen. Ein Chart ist kein chaotisches Liniengewirr, sondern spiegelt das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wider. Um systematisch Gewinne zu erzielen, muss ein Anfänger sich nicht Hunderte komplizierter Fachbegriffe merken oder den Bildschirm mit Dutzenden von Indikatoren überladen.
Die wichtigste Aufgabe in den ersten Phasen besteht darin, zu lernen, die aktuelle Marktphase zu erkennen und Positionen ausschließlich in der sich abzeichnenden Richtung zu eröffnen.
Die drei Marktphasen und die Mechanismen ihrer Entstehung
Der Kurs eines jeden Vermögenswerts kann sich nur in einem von drei Zuständen befinden. Die Bestimmung der aktuellen Phase ist der erste Schritt vor der Suche nach einem Einstiegspunkt.
- Aufwärtstrend: Eine Struktur, bei der jedes nachfolgende Hoch und Tief höher liegt als das vorherige. Die Käufer behalten die Oberhand.
- Abwärtstrend: Die Kursentwicklung wird durch ständig neue lokale Tiefststände geprägt. Die Initiative liegt vollständig bei den Verkäufern.
- Seitwärtsbewegung (Flat oder Konsolidierung): Ein Zustand, bei dem die Kurse in einem Korridor zwischen der oberen und unteren Grenze eingeklemmt sind.

Die Kurse können nicht unendlich steigen oder fallen, ohne zwischendurch einmal anzuhalten. Innerhalb eines Trends kommt es immer wieder zu Korrekturrückgängen – das sind Momente, in denen die eine Seite Gewinne mitnimmt, während die andere Seite versucht, den Druck wieder aufzunehmen.
Das Prinzip des „reinen Charts“ und die zweistufige Analyse
Eine übermäßige Anzahl von Indikatoren erhöht die Prognosegenauigkeit nicht. Ein überladener Chart erzeugt Informationsrauschen, verwirrt den Trader und führt zu verspäteten Entscheidungen.
Verwendung von höheren und niedrigeren Zeitrahmen
Um Einstiegspunkte mit einer hohen Erfolgsquote zu finden, sollten Sie eine Kombination aus zwei Zeitrahmen verwenden:
- Übergeordneter Zeitrahmen (5 Minuten): Wird zur Ermittlung des allgemeinen Trends verwendet. Sie erkennen sofort, wer den Markt dominiert – Käufer oder Verkäufer.
- Kürzester Zeitrahmen (1 Minute): Wird zur detaillierten Darstellung der Struktur und für den punktgenauen Einstieg in Trades in Richtung des Haupttrends verwendet.
Analyse des übergeordneten und des untergeordneten ZeitrahmensEine solche Auswahl von Intervallen ermöglicht es, die Genauigkeit des Einstiegs mit dem Verständnis der allgemeinen Marktentwicklung zu verbinden. Um besser zu verstehen, wie Sie Ihre Aufmerksamkeit bei der Auswahl der Bereiche verteilen sollten, sehen Sie sich an, wie die Strategie (Handelsstrategie anhand von Niveaus) auf dem Arbeitsbildschirm korrekt aufgebaut ist.
Regeln für einen sicheren Einstieg in den Devisenhandel
Um die Risiken in den ersten Phasen zu minimieren, halten Sie sich bitte an folgende klare Vorgehensweise:
- Handeln Sie ausschließlich in Richtung des vorherrschenden Trends auf dem übergeordneten Zeitrahmen.
- Lassen Sie Trades in der Mitte der Seitwärtsbewegung außer Acht – steigen Sie erst an den äußeren Grenzen ein.
- Eröffnen Sie keine Orders, während wichtige Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht werden.
- Legen Sie das Volumen einer einzelnen Transaktion auf höchstens 1–2 % des aktuellen Guthabens fest.
Systemanalyse und Risikominimierung verwandeln den Handel von einem Glücksspiel in ein nachvollziehbares mathematisches Modell. Um die Momente der Impulsabschwächung besser zu verstehen, empfehlen wir außerdem, sich damit zu befassen, wie die Strategie des Umkehrsignals in kurzen Zeitintervallen erkannt wird.
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